Das "westfälische Meer"




eigene DiaShows einiger Piloten:

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Ausbildung & Fluggeräte

Die Ausbildung zum Piloten eines Motorgleitschirmes ist grundsätzlich auf zwei Wegen zu realisieren. Es kommt darauf an, ob der künftige Flieger als sog. "Fußstarter" oder als Trike-Pilot fliegen will.

Der Fußstarter macht zunächst eine Ausbildung ohne Motor am Hang z. B. in den Alpen, im Sauerland, im Harz oder an anderer Stelle, wo er mit Aufwinden rechnen kann.

Dem Fußstarter begegnet in unserer Region allerdings ein Problem: hier bei uns im  Flachland kann er lediglich mit einer Winde in die Höhe gezogen werden. Leider gibt es hier bei uns derartige Einrichtung nicht.

Die ersten Schritte zum Piloten

Während eines "Schnuppertages" überprüfen Sie Ihr Interesse am Motorschirmfliegen. Der Fluglehrer steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und entwirft einen Ausbildungsplan, der Ihre persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse berücksichtigt.

Ein fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis wird als angehender Fußstarter oder bei einem Trikegewicht (Trike ist ein Fluggerät mit drei Rädern, in dem der Pilot sitzt) von weniger als 120 kg nicht benötigt !


Die "UL-Flugschule Bergisches Land" ...

... bei Manuel Angstmann, Inhaber Flugschule "Bergisches Land" , kann man jede Art von Schulung machen. Der Fußstarter ist dort ebenso gut aufgehoben, wie jemand, der gleich mit dem Trike beginnen will. Selbst mit dem Dreiachser UL-Flugzeug kann die Ausbildung bei Manuel Angstmann gemacht werden.

Die Grundschulung
Die Grundtechniken  und dieTheorie des Gleitschirmfliegens sind Vorraussetzungen für das motorisierte Fliegen. Diese Grundschulung umfasst das Erlernen der Start-, Steuer- und Landetechnik, sowie eine Höhenflugschulung am Berg.

 Will der künftige Pilot ausschließlich mit einem Gleitschirm-Trike in die Luft, dann kann die Schulung auch gleich motorisiert in einem zweisitzigen Gleitschirmtrike begonnen werden.

Ausbildung mit dem Motorschirm
Diese umfasst die Einführung in die praktischen Fertigkeiten des Motorschirmfliegens. Dabei werden Sie in den Umgang mit dem Fluggerät eingewiesen, von den Startvorbereitungen bis zu Startübungen.  Das Wetter ist für uns Gleitschirmpiloten von besonderer Bedeutung und findet deshalb eine besondere Beachtung.

Starker Wind und Turbulenzen - auch thermische Turbulenzen - sind für Motorgleitschirme nicht nur störend - das kann für uns auch sehr gefährlich sein. Aus diesem Grund sind während der windstilleren Tageszeiten - morgens und abends -  die besten Bedingungen für eine effektive Schulung und das Gleitschirmfliegen überhaupt.
Die theoretische Ausbildung

Die theoretische Ausbildung findet meist vor oder während der Grundschulung statt. Sie vermittelt in 60 Unterrichts-stunden das notwendige Wissen in Luftrecht, Aerodynamik, Meteorologie, Technik,  Navigation,  Flugfunk und Verhalten in besonderen Fällen.  Die theoretsiche Ausbildung schließt mit einer Prüfung ab ( mehr als 1.000 Fragen möglich !!) und kostet komplett ca. 450,- Euro

Die Ausbildung im Harz ...

... ist eine Alternative. Die Qaulität dieser Flugschule ist ausgezeichnet und die äußeren Bedingungen an den Osthängen des Harz denkbar gut sind.

Ausbildung im Überlandflug

Während der Überlandflugausbildung werden die theoretischen Grundlagen der Navigation, des Sprechfunkkurses und der meteorologischen Einschätzungen praxisnah gefestigt. Es sind 5 Überlandflüge durchzuführen. Diese sind meteorologisch, navigatorisch und flugtechnisch vorzubereiten und üben somit genau die Inhalte, die in  der praktischen Prüfung beherrscht werden müssen.

Die Prüfung

Die theoretische Prüfung erfolgt mit etwas zeitlichem Abstand nach dem Ende der theoretischen Ausbildung, um die Möglichkeit für eine ausreichende Vorbereitung auf die "multiple choice"-Prüfung zu gewährleisten. Die praktische Prüfung erfolgt nach dem Ende aller Ausbildungsschritte, wenn alle zur Lizensausstellung notwendigen Papiere vorhanden sind. Die Prüfungen werden von Prüfern des DULV durchgeführt. Die Flugschulen organisieren die Prüfung je nach Bedarf.